BMBF fördert H2020-Antragsvorbereitungen mit Partnern aus Mittelost- und Südosteuropa

Ausschreibung

Ziel der Ausschreibung ist es, insbesondere die Länder in Mittelost- und Südosteuropa über gemeinsame Forschungs- und Innovationsprojekte besser in den Europäischen Forschungsraum einzubinden. Vor diesem Hintergrund wird die Vorbereitung gemeinsamer Anträge deutscher Einrichtungen mit Partnern in den Zielländern zum Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 sowie zu anderen forschungsrelevanten europäischen Programmen gefördert.

Zielländer dieser Bekanntmachung sind

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, die Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn,
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und Serbien und
  • die potenziellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Kosovo.

Die Partnerländer sollen dabei nach Möglichkeit eigene Mittel, beispielsweise aus EU-Strukturfondsmitteln, für die Forschungszusammenarbeit einsetzen. Bei der Bildung von Projektkonsortien geht es darum, möglichst die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken und zur Stärkung von Technologietransfer und Innovation auch Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), zu beteiligen. Thematisch wird insbesondere die 3. Fördersäule "Gesellschaftlichen Herausforderungen" in Horizont 2020 angesprochen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Die Einreichfristen in der ersten Verfahrensstufe sind

  • 31. März 2018
  • 30. Juni 2018
  • 30. September 2018
  • 17. Dezember 2018

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1630.html