Ethik in Horizont 2020

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Der Ethik in der Forschung (vom Projektantrag bis zur Projektabwicklung) wird in Horizont 2020 eine große Rolle zugemessen: Ein eigenes Verfahren der Ethik-Einschätzung und Begutachtung begleitet die Projekte vom Projektantrag bis zur Projektabwicklung.

In den Sozial- und Geisteswissenschaften gehören zu den ethischen Fragestellungen der Schutz der persönlichen Daten, der Umgang mit Menschen in Befragungen, Nutzenausgleich im Umgang mit nicht-EU-Staaten, der Schutz der Umwelt, Gesundheit inkl. Arbeitsschutz, rein zivile Anwendungen, Dual Use und möglicher Missbrauch wie auch neue ethische Fragen wie Big Data, Künstliche Intelligenz. Informationen zum strukturierten EU-Verfahren finden Sie auf den Webseiten der EU Kommission: http://ec.europa.eu/research/participants/docs/h2020-funding-guide/cross-cutting-issues/ethics_en.htm . Hier finden Sie auch die ausführliche Anleitung „How to complete your ethics self-assessment“.

Die Nationale Kontaktstelle Gesellschaft hat das ethische Begutachtungsverfahren mit Beispielen aus der Praxis zusammengefasst: H2020: Das ethische Begutachtungsverfahren: Beispiele aus der NKS Gesellschaft (Stand: Februar 2019) und Make reserach ethicists your new best friend. Example from Jena (Martin J O´Malley, März 2016). Der Bundesarbeitskreis der EU-Referentinnen und Referenten hat einen „Leitfaden zur Beachtung ethischer Aspekte in Horizon 2020“ veröffentlicht: http://www.uni-giessen.de/bak/LeitfadenETHIKinH2020.pdf