EU-Projekt NERON baut Hub zu jüdischem Leben & Antisemitismus auf
Das Projekt startet im Oktober 2026. Der Hub soll Verbindung schaffen zwischen Forschung und Politikgestaltung und sich zu einer nachhaltigen Europa übergreifenden Forschungsinstitution entwickeln.
Eine Ausschreibung aus dem Arbeitsprogramm 2025 für Cluster 2, in der es um die Entwicklung eines Forschungsnetzwerks zu Antisemitismus in Europa und jüdischem Leben und Kultur geht, findet ihre Umsetzung in dem Verbundprojekt NERON (Network for European Research on Jewish Life and Antisemitism). Das Grant Agreement für das Projekt ist nun abgeschlossen. In diesem EU-Projekt werden Forschungslücken definiert und geschlossen, es entsteht ein dynamischer Raum für akademischen Austausch. Das Weiterbilden von Expertinnen und Experten, also eine konkrete Forschendenförderung, ist Teil des Konzepts des Hubs. Zu den Anforderungen des Projekts gehört unter anderem die Initiierung einer jährlichen, internationalen Konferenz sowie das Bündeln der Forschungsergebnisse in nationale und europäische Politikempfehlungen. Mit dem Hub soll ein prominentes Forschungsnetzwerk mit internationalem Stellenwert entstehen. Die Koordinierung liegt bei dem European Universitiy Institute, Italien.