„We grew up in war“ – Videospiel vermittelt Kinderperspektive
Eine neue Generation Videospiele ermöglicht es, nachzuerleben, wie Kinder Kriegserlebnisse wahrgenommen haben. Was bedeutet es, als Kind unmittelbar Kriegsgeschehen ausgesetzt zu sein und mit seinem Erlebten oft allein zu bleiben?
Und was bedeutet es, mit seinem Erlebten oft allein zu bleiben? Das Abenteuer Videospiel „We grew up in war“ – entwickelt von dem Cluster 2-Forschungsprojekt MEMENTOES - kann genau das vermitteln: es zeigt die Perspektive der betroffenen Kinder in einer filmischen Kombination aus Erzählungen und Bildern. Dabei geht es nicht nur um die Darstellung von Schrecken, sondern auch um Aspekte wie Hoffnung, Familienzusammenhalt und Freundschaften. Bei MEMENTOES (iMmersive gamEs for Museums as vehicles to Engage visiTOrs in Empathetic reSponses) arbeiten Historiker, Videospielentwickler und Museen zusammen. Das Videospiel “We grew up in war” beschäftigt sich hauptsächlich mit den Erfahrungen der Kinder, die mit den Konflikten des Ukraine-Kriegs und des Bosnien-Kriegs aufgewachsen sind. Es ist eines von mehreren Videospielen, die durch MEMENTOES entstanden sind.