Europäischer Rat: Vorläufige Einigung zu Horizont Europa bestätigt

Das zukünftige EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont Europa, nimmt weiter Gestalt an. Die Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten haben am 27.03.2019 eine vorläufige Einigung zu „Horizont Europa“, die zwischen EU-Ratspräsidentschaft und Europäischem Parlament verhandelt worden war, bestätigt. Die vorläufige Einigung betrifft noch nicht die budgetäre Ausstattung sowie einige Teilaspekte des Programms (z.B. Assoziierungsprozesse). Im nächsten Schritt müssen die Verhandlungen mit dem Ende Mai neu gewählten Europäischen Parlament wieder aufgenommen und abgeschlossen werden.

Laut der vorläufigen Einigung soll die Integration von Sozial- und Geisteswissenschaften in dem zukünftigen Programm eine wichtige Rolle spielen, insbesondere auch in den thematischen „Clustern“ des Bereichs „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas“. Explizit wird darauf hingewiesen, dass bei der Auswahl von unabhängigen Experten für die Begutachtung oder Beratung bei der Programmgestaltung darauf zu achten ist, Expertise aus den Sozial- und Geisteswissenschaften adäquat zu berücksichtigen. Eine zentrale Rolle werden die Sozial- und Geisteswissenschaften im Cluster 2 „Culture, creativity and inclusive society“ spielen.

Weitere Informationen: auf der Website Consilium.europa.eu